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Leistungsstarkes Wasserstoff-Kraftwerk in Rostock-Laage vorgestellt

"Bundesweites Leuchtturmprojekt für CO2-neutrale Gewerbelösungen"

Apex Energy Teterow hat am 12. Juni ein großes netzgekoppeltes Wasserstoff-Kraftwerk in Rostock-Lage vorgestellt. Vom Herbst dieses Jahres an wird Apex grüne Energie für Industrie und Gewerbe, Wohnungsgesellschaften, für den öffentlichen Nahverkehr oder zur Zwischenspeicherung von Regelenergie liefern, sagte Geschäftsführer Mathias Hehmann bei der Präsentation der Anlage. Diese werde über eine Elektrolysekapazität von zwei Megawatt zur Spaltung von Wasser in Wasser- und Sauerstoff verfügen. Jährlich könnten so ausschließlich aus regenerativen Energiequellen bis zu 300 Tonnen Wasserstoff erzeugt werden. Insgesamt werde die Anlage über eine Jahreskapazität von 16 Gigawattstunden verfügen.

Für die Speicherung hat Apex und ihr Partner emano mit dem Fraunhofer-Institut und dem Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock ein Kunststoffspeicher mit einem Volumen von 1000 Litern entwickelt worden, der von Lloyd's Register gemäß der Druckgeräterichtlinie DGRL 2014|68|EUR zertifziert wurde. Mit dem Wasserstoff wird dann eine Brennstoffzelle mit 100 Kilowatt Leistung und ein 115-Kilowatt-Wasserstoff-Blockheizkraftwerk betrieben. 

 

Eine zentrale Rolle für Wasserstoff

Marco Wanderwitz, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, erklärte:"Wasserstoff ist ein weiteres Schlüsselelement für das Erreichen der Klimaziele und wird als vielfältig einsetzbarer Energieträger eine zentrale Rolle spielen. Für die erfolgreiche Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie sind private Investitionen in die Wasserstoff-Infrastruktur ein zentraler Faktor. Das Kraftwerk der APEX Group zeigt, dass die Technik ausgereift ist und dient als bundesweites Leuchtturmprojekt für CO2-neutrale Gewerbelösungen.“

Wie Hehmann sagte, sei bereits im Jahr 2017 mit der Planung der Wasserstoffanlage zur CO2-neutralen Versorgung des Standortes Rostock-Laage begonnen worden. Künftig versorge eine öffentliche Wasserstofftankstelle auf dem Werksgelände bis zu 40 Busse des öffentlichen Nahverkehrs und 200 Autos.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg lobte, dass der Bau komplett ohne öffentliche Fördermittel erfolgt sei. Apex habe zudem schon sehr früh erkannt, dass Wasserstoff einer der zentralen Energieträger ist. Zudem sei der Standort Laage ein idealer Standort für ein Unternehmen dieser Ausrichtung.

 

Bericht in Bewegtbild

Einen Bericht über dieses Projekt können Sie auch im Nordmagazin des NDR sehen – hier gelangen Sie zu dem Video.

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